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McFIT Gold Status Vorteile – Welche Vorteile der Gold-Status bei McFIT bietet

Nach ein paar Jahren Mitgliedschaft fällt einem bei McFIT irgendwann eine kleine Veränderung in der App auf: Aus dem normalen Treuestatus ist plötzlich Gold geworden. Viele nehmen das zunächst eher nebenbei wahr. Schließlich geht man ins Studio, trainiert seine Einheiten und fährt wieder nach Hause. Was soll ein farbiger Status daran schon groß ändern?

Genau diese Frage ist interessanter, als sie auf den ersten Blick klingt. Der Gold-Status wird bei McFIT nach drei Jahren Mitgliedschaft erreicht. Dabei geht es nicht um Trainingshäufigkeit, Umsatz oder darum, wie viele Kurse man besucht hat. Entscheidend ist die anrechenbare Dauer des aktuellen aktiven Vertrags. Ruhezeiten zählen nicht mit, und bei einer Kündigung kann der bisherige Treuestatus verloren gehen.

Ich finde diese Unterscheidung wichtig, weil der Gold-Status gern mit einem besonders teuren Tarif verwechselt wird. Er ist aber kein Premium-Vertrag, den man einfach zusätzlich bucht. Er gehört zu McFIT+ und soll langjährige Mitglieder mit zusätzlichen Leistungen belohnen. Was davon im Alltag tatsächlich interessant ist, hängt allerdings stark davon ab, wie und wo man trainiert.

Was hinter dem Gold-Status bei McFIT eigentlich steckt

McFIT+ funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Je länger die Mitgliedschaft besteht, desto höher steigt der persönliche Treuestatus. Nach einem Jahr beginnt Bronze, nach zwei Jahren folgt Silber, nach drei Jahren Gold. Danach geht es noch weiter bis Platinum und Diamond. Für die meisten Mitglieder ist Gold damit der Punkt, an dem sich die zusätzlichen Vorteile schon ziemlich konkret bemerkbar machen.

Man sollte sich den Status trotzdem nicht wie eine neue Mitgliedskarte vorstellen. Die normalen Trainingsmöglichkeiten der McFIT-Mitgliedschaft bleiben die Grundlage. Der Gold-Status legt zusätzliche Treuevorteile darüber. Welche davon gerade verfügbar oder für den eigenen Vertrag freigeschaltet sind, lässt sich über McFIT+ beziehungsweise die App nachvollziehen. McFIT beschreibt das Programm ausdrücklich als Kombination aus Treue- und Partnervorteilen.

Das macht auch einen Punkt verständlich, der in Diskussionen über den Gold-Status häufig untergeht: Gold bedeutet nicht automatisch Zugang zu jedem Studio jeder Marke. Für zusätzliche Trainingsmöglichkeiten gelten je nach Status und Studiokategorie bestimmte Bedingungen. Wer also mit dem Gedanken spielt, wegen Gold regelmäßig bei JOHN REED oder Gold’s Gym zu trainieren, sollte vorher in der App prüfen, welche Standorte für das eigene Konto tatsächlich freigeschaltet sind.

Der Vorteil, den man im Alltag am schnellsten bemerkt

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, einen Freund oder eine Freundin zum Training mitzunehmen. McFIT nennt diese Funktion Buddy Option. Je nach den geltenden Bedingungen kann ein Mitglied am Wochenende eine weitere Person kostenlos mit ins Training nehmen; für KLUB McFIT gilt diese Option nicht.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Zugabe. In der Praxis kann es aber genau der Unterschied sein, der aus einem guten Vorsatz eine tatsächliche Trainingseinheit macht. Gerade wenn jemand neu im Fitnessstudio ist, ist die erste Hürde oft nicht das Training selbst, sondern überhaupt durch die Eingangstür zu gehen. Mit einem Trainingspartner fühlt sich das Ganze deutlich unkomplizierter an.

Man sollte dabei allerdings zwischen der laufenden Buddy-Option und dem sogenannten Friends Voucher unterscheiden. Das sind zwei verschiedene Dinge. Der Voucher richtet sich an Personen, die noch kein McFIT-Mitglied sind. Bei Gold kann ein Freund beziehungsweise eine Freundin laut McFIT einmal pro Jahr einen Monat kostenlos trainieren. Nach diesem Monat endet der Zugang automatisch; eine Kündigung ist dafür nicht nötig.

Ein Monat kostenlos für einen Freund – warum der Friends Voucher interessanter ist, als er klingt

Der Friends Voucher ist für mich einer der greifbarsten Gold-Vorteile, weil er nicht nur einen einzelnen Trainingstag betrifft. Ein ganzer Monat reicht aus, damit jemand das Studio wirklich kennenlernen kann. Man erlebt dabei nicht nur die erste euphorische Trainingseinheit, sondern auch ganz normale Tage: den Montagabend, wenn es voll ist, das frühe Training vor der Arbeit oder eine kurze Einheit, bei der man eigentlich keine große Lust hatte.

Mit dem Gold-Status erhält man nach den Angaben von McFIT einen solchen einmonatigen Gutschein pro Jahr. Der Gutschein muss über den Kundenservice angefordert beziehungsweise bereitgestellt werden und wird anschließend im Studio eingelöst. Für KLUB McFIT ist auch dieser Vorteil nicht einlösbar.

Interessant ist das vor allem für jemanden, der ohnehin regelmäßig mit einem Partner, Geschwister oder Freund trainieren möchte. Wer dagegen grundsätzlich allein trainiert und niemanden kennt, der McFIT ausprobieren möchte, wird diesen Vorteil wahrscheinlich kaum nutzen. Ein nominell attraktiver Vorteil muss eben nicht automatisch für jeden persönlich relevant sein.

Der Zugang zu weiteren Studios: Hier lohnt sich ein genauer Blick

Ein weiterer Bereich betrifft die Nutzung anderer Marken innerhalb der RSG Group. McFIT weist selbst darauf hin, dass Mitglieder über McFIT+ je nach Treuestatus ihr Training auf weitere Marken innerhalb der RSG Family ausweiten können. Genau hier sollte man nicht nur auf das Wort „Gold“ schauen, sondern auf die konkrete Studiokategorie.

Das kann beispielsweise interessant werden, wenn man regelmäßig zwischen verschiedenen Städten pendelt. Das eigene McFIT-Studio bleibt die vertraute Basis, während ein anderes Studio unterwegs eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit bietet. Wer einmal versucht hat, sein Training mit Dienstreisen, Urlaub oder wechselnden Arbeitsorten zu koordinieren, weiß, dass solche Möglichkeiten praktischer sein können als irgendein Rabatt auf Zubehör.

McFIT selbst gibt aktuell an, dass Mitglieder grundsätzlich europaweit in den McFIT-Studios trainieren können, wobei bestimmte Länder ausgenommen sind. Für den Zugang zu JOHN REED oder Gold’s Gym ist hingegen die Aktivierung von McFIT+ und die jeweilige Studiokategorie entscheidend.

Vorteil Was Gold-Mitglieder davon haben Worauf man achten sollte
Buddy Option Freund oder Freundin kann unter den geltenden Bedingungen am Wochenende mittrainieren. Nicht in KLUB McFIT nutzbar.
Friends Voucher Ein Freund kann einmal pro Jahr einen Monat kostenlos trainieren. Gutschein muss über den Kundenservice bereitgestellt werden; KLUB McFIT ist ausgeschlossen.
Trainings Upgrade Je nach Status können weitere Marken der RSG Family zugänglich werden. Studiokategorie und konkrete Freischaltung prüfen.
Partnervorteile Zusätzliche Angebote von Partnermarken über McFIT+. Die verfügbaren Angebote können sich ändern.

Was ich bei den Partnervorteilen nicht überschätzen würde

McFIT+ umfasst neben den eigentlichen Treuevorteilen auch Angebote von Partnermarken. Diese können über die McFIT- oder KLUB-McFIT-App abgerufen und bei den jeweiligen Partnern eingelöst werden.

Solche Extras sind angenehm, aber ich würde meine Entscheidung für eine Mitgliedschaft nicht daran aufhängen. Partnerangebote ändern sich, manche passen gerade gut zum eigenen Alltag, andere bleiben monatelang ungenutzt. Ein Rabatt ist schließlich nur dann ein echter Vorteil, wenn man das Produkt ohnehin gebraucht hätte.

Anders sieht es bei den Trainingsmöglichkeiten und den Freunden-Vorteilen aus. Diese sind unmittelbar mit der eigenen Nutzung des Studios verbunden. Wer häufig trainiert, unterwegs verschiedene Standorte braucht oder jemanden zum Training mitnehmen möchte, kann daraus einen deutlich größeren praktischen Nutzen ziehen.

Gold ist nicht dasselbe wie ein Premium-Tarif

Dieser Punkt verdient eine eigene Erwähnung, weil aktuelle McFIT-Angebote unterschiedliche Tarifleistungen enthalten. Ein Premium-Tarif kann beispielsweise den Zugang zu bestimmten weiteren Marken bereits über die Vertragsbedingungen ermöglichen. Der Gold-Status dagegen entsteht durch die Dauer der Mitgliedschaft und gehört zum Treueprogramm. Beides sollte man deshalb nicht miteinander vermischen.

Wenn jemand heute einen Vertrag abschließt und in einem Jahr bestimmte Zusatzleistungen nutzen möchte, kann es also durchaus sein, dass die Antwort nicht im Gold-Status liegt, sondern im gewählten Tarif. Umgekehrt kann ein langjähriges Mitglied durch McFIT+ Vorteile erhalten, die bei einem reinen Blick auf den monatlichen Mitgliedsbeitrag gar nicht sichtbar wären.

Gerade deshalb würde ich vor einem Tarifwechsel nicht nur auf den Preis schauen. Entscheidend ist, welche Studios tatsächlich gebraucht werden und welche Leistungen im eigenen Vertrag bereits enthalten sind. Die Angebotsbedingungen können sich außerdem ändern, weshalb die aktuelle Vertragsseite beziehungsweise die persönlichen Angaben in der App zuverlässiger sind als ältere Erfahrungsberichte aus Foren.

Für wen sich der Gold-Status besonders bemerkbar macht

Nach drei Jahren Mitgliedschaft ist der Gold-Status vor allem für Menschen interessant, die McFIT tatsächlich als langfristigen Bestandteil ihres Alltags nutzen. Wer drei Jahre lang regelmäßig dort trainiert, braucht keine künstlich aufgeblähte Liste von zehn kleinen Rabatten. Ein zusätzlicher Trainingspartner, ein kostenloser Probemonat für einen Freund oder mehr Flexibilität bei anderen Studios können vollkommen ausreichen.

Weniger relevant ist Gold für jemanden, der nur sporadisch trainiert und ohnehin immer dasselbe Studio besucht. Auch wer die McFIT-App kaum nutzt, bekommt von manchen Bestandteilen des Programms wenig mit. Das ist kein Widerspruch zum Wert des Status, sondern schlicht eine Frage des persönlichen Nutzungsverhaltens.

Und noch etwas sollte man im Hinterkopf behalten: Die Mitgliedsdauer bezieht sich auf den aktuellen aktiven Vertrag. Eine längere Ruhezeit verschiebt den Zeitpunkt des nächsten Status-Upgrades. McFIT nennt ausdrücklich das Beispiel eines Mitglieds, das zwölf Monate dabei ist, aber drei Monate pausiert hat: Es werden in diesem Fall nur neun Treuemonate angerechnet.

Der eigentliche Wert liegt weniger im Gold-Symbol

Nach drei Jahren Mitgliedschaft verändert ein Status allein natürlich kein Training. Eine Kniebeuge wird nicht besser, nur weil neben dem eigenen Namen „Gold“ steht. Der interessante Teil liegt vielmehr darin, dass eine lange Mitgliedschaft irgendwann praktische Freiheiten mit sich bringt, die man am Anfang nicht hatte.

Für mich ist genau das der sinnvollste Blick auf den Gold-Status: nicht als Belohnung, die man unbedingt ausschöpfen muss, sondern als Sammlung zusätzlicher Möglichkeiten. Wenn davon zwei oder drei Dinge regelmäßig zum eigenen Trainingsalltag passen, ist der Status spürbar. Wenn nicht, bleibt er eben ein nettes Extra.

Am Ende ist die interessanteste Veränderung vielleicht eine ganz unspektakuläre. Nach mehreren Jahren wird aus dem Fitnessstudio kein Ort mehr, zu dem man sich jedes Mal neu motivieren muss. Man kennt die Geräte, die Stoßzeiten, die Umkleide und sogar die kleine Ecke, in der morgens immer dieselben Leute trainieren. Der Gold-Status passt erstaunlich gut zu diesem Gefühl: Er ist weniger ein großer Sprung nach oben als ein Zeichen dafür, dass aus einer anfänglichen Mitgliedschaft etwas Dauerhaftes geworden ist.


Fotos bereitgestellt von Magnific https://www.magnific.com

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